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TITEL

Das Königreich Prizraki, manchmal bekannt als das Reich der Eishexen, ist ein weit im Norden liegendes Gebiet welches bewohnt wird von drei Völkern. Im Osten liegen die weiten Ebenen der Grabitiel, welche eine rastlos wandernde Nation von mächtigen Reitern ist welche kaum über Städte verfügen. Das Volk der Grabitiel durchstreift die Steppen schon seit Jahrhunderten. Die meisten von ihnen sind Plündernde Horden, doch sind sie auch genauso bekannt für ihre großen Handelsstädten und den Handel mit den Wahren des Landes der aufgehenden Sonne. Im Nördlichen Prizraki leben die Liod. Die Liod entstammen aus den Kalten schneebedeckten Bergen des Eislandes und den Vanirbergen. Ihr Volk ist dafür bekannt Piraterie an nahgelegenen Küsten zu machen, aber auch für ihre robusten Schiffe wie feinem Met. Das südliche Prizraki wird von den Slavik bewohnt. Die Slavik sind ein Volk aus Bauern aber auch Adelshäusern und leben vorwiegend in großen Städten. Bekannt sind sie für ihre effektive Streitmacht aber auch ihre Magier und Hexer wie natürlich auch den Eishexen. Letztere sind vor vielen hunderten von Jahren zusammengekommen zu einem gemeinschaftlichen Hexenzirkel. Sie waren die ersten, und die Gründer Prizrakis. Man sagt sie seien aus vielen Ländern hinfort gejagt worden und haben sich dieses Land erschaffen um dort in Frieden leben zu können. Zu viele Kreuzzüge und Hexenverbrennungen mussten sie mitmachen.

Beherrscht wird Prizraki offiziell von keinem einzelnen Herrscher. Jeder vereinzelte Stamm der drei Völker hat eigene regeln, und eigene Rechte auf seinem Grund und Boden. Dennoch wird das Land durch das Gesetz der Eishexen und der „Staraya“, der ältesten aller Hexen, vereint.


Das Klima in ganz Prizraki ist hart und unversöhnlich, und nur die stärksten, entschlossensten Menschen können hier überleben.

 

REGIERUNG


Die herrschende Regierung von Prizraki wird gewöhnlich durch eine zentralisierte autokratische Monarchie definiert, die von erblichen Herrschern, bekannt als Ataman, Thane oder Kahn regiert wird. Diese werden erwählt, nehmen sich einfach die Herrschaft durch ihren Titel oder erkämpfen sich das Recht des Führers. In Jedem Falle aber muss die Staraya von Prizraki, welche die älteste und weiseste Hexe eines alten Zirkels aus Eishexen darstellt, hierzu ihre Genehmigung erteilen. Theoretisch hat der Führer dann absolute Macht innerhalb seines Reichs, weil er als geistiger und politischer Herrscher des Landes und seiner Leute betrachtet wird. Der Führer hat die Macht, seine eigenen Edikte zu erlassen, neue Gesetze zu erlassen, große Armeen zu kommandieren und die Treue aller Untertanen zu erlangen, die in anderen Prizrakischen Ländern leben. In Wirklichkeit aber sind die Leute von Prizraki weit autonomer, als selbst die eisige Entschlossenheit der Staraya wünschen würde.

Das Land von Prizraki ist ein weitgehend leeres Land mit riesigen Landstrichen, die die kargen Siedlungen trennen, die vom Krieg noch unberührt sind. Eine solche Entfernung macht das Regieren fast unmöglich, und infolgedessen sind diese Siedlungen in hohem Maße unabhängig von der Entscheidung der Staraya geworden. Die Bewohner dieser Städte und Dörfer erkennen immer noch, dass sie Untertanen der Eiskönigin sind, dennoch wird jede Siedlung von einer lokalen Ebene verwaltet, in der Regel von einem Ältesten oder Dorfvorsteher.


Der Eispalast der Staraya

Das Herz der Prizrakiitischen Regierung liegt im verzauberten Eispalast der Staraya, der sich im Herzen der Stadt Prizraki befindet, weit oben auf einem gigantischen Berg auf dem Temperaturen weit unter dem Nullpunkt liegen. Die Wände, Decken und Böden sind aus magisch geformten und gepflegten Eisblöcken, die von den alten Staraya selbst geformt wurden. Von hier aus regiert die Staraya ihr Reich durch ihre Hohen Eishexen und Generäle. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie sich wenig für ihr Königreich interessiert. Tatsächlich spiegelt dies einfach die Persönlichkeit der Eiskönigin wider, da die derzeitige Staraya ein strenger, aber fürsorglicher Herrscher ist, dessen Antrieb darin besteht, einfach die Macht ihres Reiches gegen diejenigen zu verbessern, die versuchen könnten, sie zu stürzen. Ein solcher Antrieb ist ihr Versuch, eine zentralisierte Autorität zu zementieren. Die derzeitige Staraya Elisabeth, hat erklärt, dass sie die Quelle von Recht und Gerechtigkeit ist. Daher ist jeder Versuch, Gesetze zu erlassen oder sogar durchzusetzen, eine Straftat, es sei denn, die betreffende Person ist dazu von der Staraya oder ihren Vertretern ermächtigt. Um dieses neue Gesetz durchzusetzen, nutzt Elisabeth die rücksichtslose Effizienz des Gesetzes Tschekis, die Geheimpolizei der Staraya. Die Tschekis sind die Augen, die Ohren und das Schwert der Staraya. Sollte einer ihrer Untertanen das Gesetz brechen oder missbrauchen, werden sie oft von den Tschekis in Gewahrsam genommen. Loyalität und Effizienz sind die Kennzeichen der Tschekis, und obwohl sie von Zeit zu Zeit unschuldige Menschen verhaften und foltern können, haben sie niemals die falsche Person verurteilt und hingerichtet.

Eishexen

Seit der Zeit, als die erste Staraya nach Prizraki kam und die Länder für die Stämme eroberte, gab es immer Nachkommen ihrer Blutlinie, die die mystische Fähigkeit hatten, die Kräfte des Winters selbst zu manipulieren. Diese Zauberträger sind bei den Liod den Slavik und Grabitiels gleichermaßen als Eishexen bekannt, einer all-weiblichen Schwesternschaft mächtiger Zauberin, die sich bemüht, die eisige Magie, die durch Prizraki verläuft, zu hüten und zu schützen. Für die meisten Eishexen ist die Verteidigung von Prizraki einfach ein Mittel zu diesem Zweck.

Die Eishexen von Prizraki sind mehr als nur Frauen mit der Fähigkeit, die kalten Ströme der Alten Witwe zu kanalisieren; Sie sind eine organisierte Schwesternschaft, die zusammenarbeitet, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Vor mehr als tausend Jahren von der ersten Staraya (Alte Mutter, und immer noch Bezeichnung der mächtigsten Eishexe der Schwesternschaft) gegründet, haben die Eishexen ihren Weg in fast alle Angelegenheiten in Prizraki gefunden. Sie bemühen sich sicherzustellen, dass fast nichts außerhalb ihrer Reichweite ist. Sie unterdrücken konkurrierende Philosophien und Magie und fördern diejenigen, die mit ihren Ursachen sympathisieren. Sogar die Kulte wurden sorgfältig überwacht und durch die Jahrhunderte geführt. Die Hexen sind bestrebt, sicherzustellen, dass keine Religion jemals die allumfassende Macht erlangt, die in anderen Nationen der Alten Welt zu sehen ist, da eine solche Vorherrschaft bisher oft die Unterdrückung ihrer eigenen Art angekündigt hatte.

Lokale Regierung


Stanistas

Überall in Prizraki werden die Siedlungen, die Stanistas genannt werden, von Personen beherrscht, die als Atamans, Kahn oder Thane bekannt sind (je nach Stammeszugehörigkeit). Der Ataman Kahn oder Thane übernimmt fast alle Funktionen der Regierung, erzwingt das Gesetz, regelt Streitigkeiten und setzt Prioritäten für die Siedlung, die er regiert. Der Stanista Führer hat fast unbegrenzte Autorität innerhalb seiner Siedlung.

Es gibt wenige mit der Macht, ihm zu widersprechen, und sogar diejenigen, die offiziell solche Macht haben, sind normalerweise zu weit weg, um irgendwelche Auswirkungen auf alltägliche Angelegenheiten zu haben. Trotzdem regieren nur wenige als Tyrannen. In den meisten Fällen stellen die Eishexen und Priester der Götter ein Gegengewicht dar. Die Staraya fordert, dass alle Atamanen, Thanen und Kahne von ihr ernannt werden und zu ihrem Vergnügen dienen. In der Praxis erreichen die Führer ihr Amt auf einer Vielzahl von traditionellen Wegen, und die Staraya gibt einfach Proklamationen heraus, die den gegenwärtigen Führer "ernennen". In den meisten Slavik Stanistas ist die Position des Atamans erblich in einer Adelsfamilie, obwohl die Einzelheiten der Erbschaft variieren.

Matrilineare Vererbung ist üblich, obwohl weibliche Atamans Thanen und Kahns etwas seltener sind und nur etwa ein Viertel der Gesamtzahl ausmachen. Sehr wenige Stanistas haben einen überlebenden Adel, da die Führer, als sie aus der Alten Welt kamen, vom Krieg mit den Neskazanno meist entmannt waren. Deshalb wird auch oft der beste Kriegsführer zum Ataman Thane oder Kahn. Einige wenige, besonders unter den Grabitielen, behalten alte Traditionen bei, sich konkurrierende Kandidaten für die Position duellieren zu lassen; die meisten dieser Duelle enden beim ersten Blut, aber die führende Eishexe des Landes kann auch den Kampf bis auf den Tod fordern.

Andere Wettbewerbe sind auch möglich; Eine Eishexe einer Liod Stanista im Norden verlangte von ihren Kandidaten zum Thane einst, einen Bären zu tragen, als Tribut an Ursun, während eine anderer, im Südwesten, einen Gesangswettbewerb veranstaltete. Selbst die Dorfbewohner sind verblüfft über den Ursprung der Sitte, aber das letzte Wort bei einer Ernennung hat stets die Landes verteidigende Eishexe, welche ihre bitte um Ernennung an die Staraya persönlich überbringt. Die Staraya weiß, dass ihre Proklamationen nur Formalitäten sind, aber fürs erste reicht das.

 

RELIGION

Prizraki ist ein Land vieler Religionen und lokaler Aberglauben. Mit einer Abstammung, die auf die Marodeur Stämme des Nordens zurückgeht. Ein Großteil der Prizrakischen Religion dreht sich um die Verehrung verschiedener Götter, die in den alten Steppen entstanden. Innerhalb der Prizrakiiten-Religion gibt es eine Vielzahl von ausländischen und lokalen Göttern, die die Prizrakiiten verehren, aber vielleicht sind die drei bekanntesten und bekanntesten die Verehrung von Ursus, Thyr und Odin.

Ursus ist der am meisten verehrte Gott von Prizraki, denn er gilt als Prizrakis Hauptkriegsgott und als der primäre Gott der alten Slavik, als sie noch in ihrer ursprünglichen Heimat in der östlichen Steppe lebten. Odin ist vielleicht der strukturierteste und zivilisierteste das Pantheon, das gewöhnlich den Komfort von Feuer und Herd darstellt. Thyr ist eher der Gott welcher von Plünderern angebetet wird.

 

BEWOHNER

Prizraki ist ein Land, das aus verschiedenen kriegerischen Invasoren geschmiedet wurde, die sich schließlich nebeneinander niederließen. Der Großteil der Bevölkerung besteht hauptsächlich aus drei Stammesvölkern, den Liod des Nordens den Grabitielen des Ostens und zuletzt den Slavik im Süden des Landes. Die Liod ähneln stark den Wikingern. Die Grabitiel ähneln den Mongolen von Sprache und Gebräuchen stark. Die Slavik sind aus den Druiden und Hexenmeistern des Landesinneren entstanden und sind ein Volk aus Magiern, Adeligen aber auch Bauern, Neskanno Jägern und Hexern geworden.

In der Tat ist Prizraki drei Nationen in einem. Auf der südlicheren Seite gibt es die zivilisierteren Völker der Slavik und die Städte, in denen die Länder relativ fruchtbar sind. Hier ist auch der Palast der Staraya und die Akademie des Hexenzirkels. Im Osten, besonders östlich des Waldes Lunaris, gibt es wilde, nomadische Grabitiel und Ork Stämme. Und nicht zuletzt die Liod, welche viele Züge mit den Wikingern teilen.

Dieser Zustand existiert nun seit über 750 Jahren, zu dieser Zeit hatten sich die Grabitiel- Liod- und Slavik-Gesellschaft im Laufe der Jahrhunderte mehr oder weniger in die Nation von Prizraki verschmelzen lassen. Die herrschende Elite, der einzelnen Völker sind stets das Stammesoberhaupt, welches je nach Stammesangehörigkeit namentlich unterscheiden. Die an Land lebenden plündernden Grabitiel nennen ihre Anführer „Kahn“. Die zu See fahrenden Liod ihre Stammesoberhäupter „Thane“ und die stätisch lebenden Slavik nennen sie „Ataman“. Die verschiedenen Sprachen der einzelnen Stämme haben sich über einen längeren Zeitpunkt zu einer verschmolzen, welche nur noch durch Akzente getrennt wird. Der Glaube der einzelnen Stämme unterteilt sich jedoch immer noch stark. Obwohl es immer noch sehr viel böses Blut zwischen den drei Stämmen gibt, sind sie doch unter den Eishexen vereint. Diese achten darauf dass die verschiedenen Stämme zusammen miteinander auskommen. Dies hat auch zu einer Vermischung von viel Kultur und Bräuchen der einzelnen Stämme geführt.

(Sprich, Prizrakis Menschen haben je nach Stammesangehörigkeit viele Einflüsse aus dem alten Russland und Slavien, wie auch dem Nordischen Wikingertum, und dem Mongolischen)


  • Die Liod


Die Liod waren ein zerstreutes Volk, das aus nomadischen, pferdegängigen Stammesangehörigen bestand bevor sie die Seefahrt für sich entdeckten. Seither ist das Volk der Liod kaum anders als man es von Nordmännern erwarten würde. Sowohl Piraterie, Wegelagerei, als aber auch Handel und Viehzucht ist hier groß vorhanden.

Liod Männer, wie auch Frauen sind stets bekannt als groß, stark und unerschrocken. Ihre Bräuche verlangen teilweise sogar selbstverstümmelnde und brutale Tätigkeiten um sich zu beweisen. Narben und fehlende Gliedmaßen werden nicht als Anzeichen von Schwäche versteckt sondern allen mit großen Geschichten stolz präsentiert.

  • Die Slavik


Das südliche Volk Prizrakis setzt sich zu einem sehr großen Teil aus magisch begabten und adeligen zusammen. Die Slavik haben in ganz Prizraki die größten und eindrucksvollsten Städte. Die Tatsache jedoch, dass sie bei weitem das reichste und mächtigste Volk Prizrakis sind macht sie auch sehr eigen. Da der größte Teil der Slavik entweder magisch begabt oder auch reich beziehungsweise Adelig, oder sogar alles drei in einem ist, hegen sie ein verzerrtes Weltbild auf andere Völker. Völker welche nicht ihren hohen Stand teilen werden schlichtweg als Barbaren abgetan. Völker welche weder menschlich, noch von Natur aus magisch begabt sind, haben keinerlei Menschenrechte in ihrem Landesteil. Orks zum Beispiel werden werden in den Städten als Sklaven feilgeboten, aber auch Zwerge, welche ja von Natur aus eher unmagisch sind, gelten im besten Falle als eine gute und intelligente Arbeitskraft. Im groben kann man es so unterteilen, wer in den Slavik Landen magisch versiert ist, wird je nach der Stärke seiner Magie auch angesehen. Ist man nicht magisch versiert so sollte man wenigstens über Titel Land und Geld verfügen um in den Slavik Landen anerkannt zu werden. Verfügt man weder über das eine , noch das andere so kann es auch ausreichen ein gebürtiger menschlicher Slavik mit Haus Hof Arbeit zu sein um wenigstens nicht wie ein Hund behandelt zu werden. Hat man von alledem nichts, so wird man schnell merken dass die Slavik ihre Hunde deutlich besser behandeln als eine Person solchen Standes.


  • Die Grabitiel


Die Grabitiel ähneln den Mongolen von Sprache und Gebräuchen stark. Diese vermischen ihr Blut nur allzu oft mit dem von Orks um stärker zu werden und plündern oft zu Lande kleinere Ortschaften aus. Sklavenhandel und Viehzucht sind wohl die ehrenvollsten Berufe die ein Grabitiel zu haben scheint. Sie haben keine festen Städte und wandern viel umher, jedoch gibt es Orte an denen sie sich regelmäßig wieder und wieder niederlassen. Hingegen zu den Liod, welche den Grabitiel in vielerlei Verhaltensweisen stark ähneln, sind die Grabitiel vom Körperbau meist kleiner und dünner gebaut. Dies ist ihrer Kampfeskraft aber in kleinstem Falle abträglich.

 

GESCHICHTE


Die ersten Menschen die Prizraki noch vor seiner Gründung durch den Zirkel der Eishexen besiedelten, waren die alten Clans der Liod. Ein mächtiges Nomadenvolk der Nördlichen Eis Steppen. Sie lebten, tranken, liebten und starben wie ihre Vorväter vor ihnen und lebten in relativer Ruhe auf den offenen Steppen. All das veränderte sich an dem Tag, an dem das Neskazanno begann wie Wasser in die kalten, harschen Länder des höchsten Nordens zu fließen. Widerliche Kreaturen und zahllose entstellte Tiere aller Art begannen, das Volk der Liod quälen und zu töten. Die mächtigen Liod und ihre früheren Brüder und Nachbarn, die Vanir und Eiszwerge, kämpften gegen das Neskazanno. Denn kein vernünftiger Mensch würde bereitwillig seine Seelen der Verdammnis preisgeben. Aber solch ein Feind konnte nicht so leicht gestoppt werden und mit der Zeit wurden ihre ehemaligen Nachbarn nach und nach unterworfen und in ihren Gottesdienst versklavt. Obwohl ihre Brüder mächtig und wild waren, fehlte ihnen die Willenskraft der Liod, um weiter zu kämpfen, und so kämpften die Liod weiter, glaubten immer an die Göttlichkeit ihrer Götter und forderten ihre Hilfe gegen sie.

Der größte ihrer Götter, Ursus, der Gott der Bären und der Stärke, half seinem Volk in ihrer Not. Aber selbst seine göttliche Kraft und sein Waffenwille erwiesen sich als unzureichend, und langsam, aber sicher, war die Lage der Liod verzweifelt.

Dann flüsterte ein Geist, "Prizraki" oder übersetzt "Land der Geister" einer Liod-Schamanenpriesterin zu. Der Geist versprach ihr große Macht, wenn sie schwor, ihr Volk nach Süden zu führen, auf ein fernes Reich zu, in dem der Geist vom Willen der Dunklen Götter gefangen war. Die Schamanin, die verzweifelt ihrem Volk helfen wollte, stimmte bereitwillig zu und erhielt die uralte und mystische Macht des Winters selbst. Mit der Führung der Alten Witwe beherrschte die Schamanin schnell ihre neuen und göttlichen Kräfte und nutzte sie um zu sammeln, was sie brauchte um ihr Versprechen zu erfüllen. Mit ihrer Willenskraft und der mächtigen Magie band sie die disparaten Liod-Clans zu einem einheitlichen Volk zusammen und stellte sich als erste Staraya über sie.

Mit vereinten und entschlossenen Menschen raste die gewaltige Horde durch ihr jetzt sterbendes Heimatland. Sie ritten mit aller Kraft um der Dunkelheit zu entkommen, die gekommen war, um sie alle zu verzehren. Nach vielen langen Jahren des Blutvergießens und der Opfer auf der Endlosen Steppe erreichten die nun vom Krieg vertriebenen Menschen der Liod endlich das mächtige Welten-Meer. Die letzte Barriere, die dem Schicksal ihrer Leute den Weg versperrt. Sobald sie und Staraya Minska die andere Seite erreicht hatte, begegnete sie mit weit aufgerissenen Augen einer weiten schneebedeckten Ebene die mit mystischer Eiskraft pulsierte. Sie fiel sofort auf den Boden und weinte gefrorene Tränen, denn sie wusste, dass die Suche nach der Erlösung ihrer Menschen endlich vorbei war.


Dort angekommen reiste die Staraya weiter in den Süden, während ihr Volk sich daran machte die ersten Siedlungen zu erbauen. Denn auch die Bewohner des Südens müssen von der drohenden Gefahr erfahren. Viele Jahre verbrachte sie in fernen Ländern, doch niemand wollte sie anhören. Hexe schimpfte man sie, und vielerorts musste sie fliehen da ihr der Scheiterhaufen drohte.

Nur wenige schenkten ihr Gehör. Und noch wenigere waren dazu in der Lage von ihr wirklich zu lernen. Dennoch schlossen über die Jahre ihrer Wanderung sich viele verstoßene Hexer, Magier und Priester wie auch in Ungnade gefallene Adelshäuser oder hilfesuchenden Bauern ihr an.

Sie nannten sich später die Slavik, und bebauten den Süden des Landes Prizraki.

Mit dem Tot von Staraya Minska, der ersten Eishexe ging die ihre göttliche Macht auf die stärkste lebendige Magierin ihres Zirkels über. Sie war die zweite Staraya. Staraya Marnie.

Unter ihrer Regentschaft wurde auch die große Stadt Prizraki und der Eispalast hoch auf dem höchsten Berg erbaut.

Nicht lange dauerte es bis das östliche Volk der Grabitiel von dem aufstrebenden Reich erfuhr. Ein Reich in dem kein einzelner Herrscher herrscht und welches große Reichtümer bergen soll. Viele Jahre vergingen im Kriege mit den Grabitiel, bis eines Tages auch in ihrem Land das Nezkanno einbrach. Aus Angst vor dem Nezkanno und der Hoffnung auf Zusammenhalt boten die Grabitiel Prizraki Frieden an. Staraya Marnie jedoch forderte sie auf, ihr Reich mit Prizraki zu verbinden, da nur so wirklich Frieden herrschen können.

Die Grabitiel willigten ein.

Heutzutage besteht also Prizraki nun aus 3 großen Kulturen. Dem magisch begabten Mischvolk der Slavik, die mächtigen Liod, und die durchtriebenen Grabitiel.

Jedes Volk regiert für sich, jedes Dorf regiert für sich… doch das letzte Wort hat immer die herrschende Staraya. Auch wenn sie den Völkern weitestgehend Freiheiten lässt.

Zur Sicherheit gibt es in jedem auch noch so kleinen Gebiet eine ausgebildete Stoyka. Eine Hexe des Zirkels, welche kraftvoll genug werden könnte, um eines Tages selbst Staraya zu werden.

 

HANDEL UND LOGISTIK


Unter sich lebt Prizraki relativ autark doch ist es schwer hierzulande an guten Stahl zu kommen. So ist der Import von Metallen, meist über die Hafenstadt Grovod mit dem Staat Sankt Kerian, der wohl größte Import den Prizraki macht.

Exportiert wird vor allem Gemüse und Korn wie auch deren Produkte, aber auch Holz, Früchte und Fleisch.

 

WORTSCHRIFT UND SPRACHE

In Prizraki werden immernoch 3 Sprachen gesprochen und es gibt auch immernoch die 3 Schriften der Völker. Allerdings waren es die Liod die Prizra gründeten also haben wir hier ihre Sprache verlinkt. Die Liod Sprache klingt wie das alte Schottisch Gaelische, man schreibt sie wagerecht von links nach Rechts.

Seit einigen Jahren jedoch gibt es noch eine neue Prizrakische Sprache wie auch Wortschrift, die Schrift ähnelt sehr an die Sankt Kerianische Schrift, den mit ihnen wird der meiste Handel betrieben, scheinbar hat man deswgen bei der Erschaffung einer einheitlichen Schrift eben diese gewählt.

Die Sprache klingt hingegen wie unser Deutsch, stark gebrochen gesprochen (Russischer Akzent)